Die 1960er Jahre waren eine Blütezeit für Brettspiele. Gesellschaftsspiele erfreuten sich großer Beliebtheit und waren fester Bestandteil vieler Familienabende. Ob Strategie, Glück oder Geschicklichkeit – in den Wohnzimmern wurde gewürfelt, gezogen und taktiert.
Bereits seit den 1930er Jahren bekannt, war Monopoly in den 60ern eines der beliebtesten Brettspiele. Ziel des Spiels war es, möglichst viele Straßen zu erwerben, Mieten zu kassieren und die Mitspieler in den Bankrott zu treiben. Die deutsche Version erschien 1953, und in den 60ern war sie aus keinem Haushalt mehr wegzudenken.
Ein weiteres Spiel, das in den 60ern regelmäßig auf den Wohnzimmertischen lag, war Mensch ärgere dich nicht. Schon 1914 erfunden, wurde es durch die Nachkriegszeit und das Wirtschaftswunder erneut populär. Das einfache, aber spannende Spielprinzip machte es zu einem generationsübergreifenden Favoriten.
Das Spiel Mensch ärgere dich nicht wurde während des Ersten Weltkriegs als Ablenkung für verwundete Soldaten in Lazaretten verteilt – und erlangte dadurch seine enorme Popularität!
Das Spiel des Lebens wurde 1960 veröffentlicht und entführte die Spieler in eine simulierte Lebensreise – vom Studium über die Karriere bis hin zur Rente. Besonders in den USA und später auch in Europa wurde es ein Bestseller und prägte eine ganze Generation von Spielern.
Für alle, die gerne taktisch dachten, war Risiko eine spannende Herausforderung. Das 1957 entwickelte und 1959 erstmals veröffentlichte Spiel erfreute sich in den 60ern großer Beliebtheit und brachte mit seinem strategischen Ansatz frischen Wind in die Welt der Brettspiele.
Die 1960er Jahre legten den Grundstein für viele Brettspiele, die noch heute gespielt werden. Viele Klassiker aus dieser Zeit haben bis heute Bestand und sind ein fester Bestandteil geselliger Spieleabende geblieben.
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